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 Indienreise 2009 Minimize    

Besuch einiger Vereinsmitglieder in der Divya Bala School

Anfang Januar flogen wir, Angelika und Markus Hochstein, Dr. Erich Vettori und Tina Winklmann gemeinsam mit Pfarrer Rajulu Kata zur Divya Bala School um dort über 2 Wochen mit den Kindern zu verbringen. An der Schule wurden wir sehr ehrenvoll von allen Kindern empfangen.

Uns wurden die Lehrerinnen und Lehrer vorgestellt und wir konnten die Verantwortlichen der Schule kennenlernen.

Das Lehrerkollegium

 

Das Team in Indien: von links nach rechts:
Innashama, die Leiterin in Indien, Lourdu Raju und Bhaskar Verwalten im Büro die Patenkinder

 

 
Von den Kindern wurden wir begeistert aufgenommen.

Jedes Kind versuchte möglichst nahe an uns heranzukommen und uns die Hände zu schütteln.
                                           

Wir besichtigten die Schule, konnten uns von der Notwendigkeit des Ausbaus und von den stetigen Fortschritten selbst überzeugen. Zuerst schauten wir uns in den Klassenzimmern des EGs um, danach besichtigten wir den 1. und 2. Stock, der sich noch im Bau befand. Sicher kann der 1. Stock bald eröffnet werden, da derzeit schon die Fließen verlegt werden.

Übersicht über das Schulgelände: Links am Bildrand: Wohnungen der Angestellten hinten links das Mädcheninternat mit Küche und rechts hinten die Schule

 

Aktuellster Stand des Ausbaus: Am rechten und linken Flügel der Schule ist bereits das Geländer angebracht, die Innenräume sind abgeteilt. Es fehlen nur noch die Fließen.

Wir ließen uns von den Kindern die Küche, den Speisesaal und ihren Schlafsaal zeigen, wo sie uns ihre „Habseligkeiten“ präsentierten.
                                            


Im Gepäck hatten wir zahlreiche Medikamente, die wir feierlich übergaben und im Krankenzimmer mit der Krankenschwester Sundary durchsprachen und sortierten.

Drei Tage lang dauerte die Untersuchung von Dr. Vettori von 347 Kindern. Die meisten waren glücklicherweise gesund. In langen Reihen standen und saßen die Kinder geduldig vor dem Untersuchungszimmer. Neugierig beobachteten die Kinder die Untersuchung im Sprechzimmer. Bei einigen wurden Krankheiten wie Halsschmerzen, Husten, Ohrenentzündungen und bei einem Kind ein Pilzinfekt der Haut festgestellt und behandelt. Fast jedes Kind bekam eine Zahnbürste geschenkt. Die noch fehlenden Zahnbürsten werden Anfang März an die Kinder übergeben.

Übergabe der Medikamente Behandlung der Kinder durch Dr. Vettori Schlangen vor dem Behandlungsraum

 

Nach getaner Arbeit erkundeten wir die nähere Umgebung der Schule. Besonders beeindruckend war der Fels von Bhongir, einige Hindutempel und natürlich Hyderabad.

Die Frauen der Reisegruppe ließen sich von den Kindern für die Hochzeit, die wir miterleben durften, mit Henna bemalen.

 

Shoba Rani und Shirisha malten unsere Henna - 2 wahre Künstler
 
Das Brautpaar und der Altar - ein Traum aus Blüten!

 
Pfarrer Rajulu und Markus Hochstein tanzen ausgelassen mit den Kindern bei der Hochzeit

Wir verbrachten eine sehr schöne Zeit mit den Kindern. Das Highlight war aber, unsere Patenkinder zu treffen und in der gemeinsamen Zeit etwas Kennenlernen zu dürfen.
 
Familie Hochstein mit Ihrer Sandya   Ich mit meinem Patenkind Sandya (ganz links) und Ihren Freundinnen

          

Wir verteilten unzählige Briefe von den Pateneltern an Ihre Kinder und durften einen ganzen Schultag nutzen um mit allen Patenkindern Briefe an Ihre Pateneltern zu schrieben, bzw. mit den kleinen Kindern zu malen.

Die Kinder waren sehr stolz auf Ihre Briefe von den Pateneltern und hatten viel Freude beim antworten.
                                                              

Hier die Mädchen mit den Briefen  

Zudem haben wir auch mit den Kindern gemalt und gebastelt. Insbesondere das Basteln mit den Glitzersteinen bereiteten den Kindern große Freude. Sie waren begeistert und die Ergebnisse waren sehr schön.
                                                 
 

Wir haben von fast jedem Kind ein Foto für die Pateneltern gemacht. Dabei wurden die Geschenkpakete aus der Weihnachtsaktion, die wir in den Tagen davor gekauft hatten, verteilt.

Die Fotos von den Kindern sind sehr schön geworden. Man kann den Kindern die Freude über die Geschenke ansehen. Die Bilder werden den Briefen zugeordnet und dann an die Pateneltern übersendet.
                                                                                             
 


Es war sehr beeindruckend die Herzlichkeit der indischen Menschen kennen zu lernen. Die Gastfreundschaft, mit der wir empfangen wurden, werden wir nie vergessen.

Am letzten Abend verabschiedeten sich die Kinder mit einem Tanzprogramm. Das Programm endete mit einem sehr mitreißenden gemeinsamen Tanz. Es war sehr schwer sich an diesem Abend von den Kindern zu trennen.

Leider mussten wir am nächsten Morgen sehr früh die Heimreise ins winterliche Deutschland antreten.