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 Indien Februar 09 Minimize    

Reisebericht über den Besuch an der Divya Bala Schule

Nach einer erlebnisreichen Woche in Bombay traten wir, Angelika Riepl, Monika Thalmeier, Montana Fiechtner, ihre Mutter Avis und ihre Tante Bianca am 14. Februar die Reise nach Hyderabad an. Bereits am Tor zum Schulgelände wurden wir von den Kindern herzlich empfangen und feierlich zur Schule geleitet.

Da ich an diesem Tag Geburtstag hatte, durfte ich abends bei der Willkommensfeier gleichzeitig meinen Geburtstag zusammen mit allen Kindern feiern. Montanas Mutter Avis hatte am Tag vorher Geburtstag und somit wurde es für uns ein unvergeßliches Erlebnis. Die Kinder haben wunderschön getanzt und wir beide bekamen eine Überraschungstorte. Mein Geburtstagsgeschenk an die Kinder war, dass sie zum Abendessen Hühnchen und Süssigkeiten bekamen. Sie haben sich sehr darüber gefreut.


Willkommens- und Geburtstagsfeier

Die nächsten Tage haben wir zusammen mit den Kindern gebastelt. Montana Fiechtners Tante Bianca ist Kunstlehrerin. Sie hat den Kindern Falttechniken und verschiedene Arbeitsweisen in Malen und Zeichnen beigebracht. Alle waren voller Eifer dabei und haben richtige kleine Kunstwerke angefertigt. Es war eine Freude mit den Kindern zu arbeiten.

Diese Lesezeichen, Grußkarten und Geschenkkuverts werden wir zum Kauf zugunsten der Schule anbieten. Anschließend haben wir noch die restlichen Geschenkpakete verteilt und Fotos von den Kindern gemacht.
                                                                                                                                  
Die gebastelten Lesezeichen von Schülern unserer deutschen Patenschule, der Hans-Scholl-Grundschule in Burglengenfeld wurden als Geschenk an die Kinder überreicht.
Am schwarzen Brett habe ich Bilder von der deutschen Patenschule ausgestellt und den Kindern erklärt, wie sie durch Veranstaltungen von deutschen Kindern, Eltern und Lehrern unterstützt werden.
 


Kunstlehrerin Bianca

Lesezeichenübergabe Geschenkübergabe

Da sich viele unserer Patenkinder an externen Schulen befinden, machten wir uns mit Geschenkpaketen und Patenbriefen auf den Weg zu 5 Schulen und zu Patenkindern in einem Dorf im näheren Umkreis. Es ist teilweise sehr beschwerlich auf den kaum befahrbaren Wegen diese Orte zu erreichen. Wir wurden an allen Schulen sehr herzlich empfangen und konnten uns davon überzeugen, dass die Patenkinder dort ebenso gut untergebracht sind.

Auch unsere Reisegruppe konnte sich vom Baufortschritt der Schule und dem Wohlergehen der Patenkinder überzeugen. Jedoch bis zur Fertigstellung der geplanten 12 Jahrgangsstufen wird noch viel Geld benötigt.

Am letzten Tag unseres Aufenthaltes haben wir verschiedene Tempel besichtigt. Abends zur Abschiedsfeier tanzten die Kinder und zeigten uns eine großartige Aufführung im Seilspringen.

Ich kann abschließend nur sagen, dass alle Kinder und Bewohner dort so herzlich, freundlich und hilfsbereit waren, wie man es selten erlebt. Der Abschied von allen ist uns sehr schwer gefallen.